TRUMP???

Zuallererst die gute Nachricht: Die Welt dreht sich weiter!

Daytrading, Forex Chart
Donald Trump???

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Wenn Du die erste Zeile genau gelesen hast, sollte Dir eine Formulierung aufgefallen sein, die für Dich als Trader bedeutend sein sollte.

 

Die „gute Nachricht“ impliziert in Kombination mit der Überschrift, die Wahl von Donald Trump sei schlecht. Für deine persönliche politische Einstellung oder Meinung mag das Wahlergebnis gut oder schlecht sein. Du kannst Trump mögen oder nicht, kannst seine politischen Ansichten unterstützen oder Dich fragen ob er überhaupt politische Ansichten vertritt. Als Trader darf das für Dich keine Rolle spielen!!!

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Für mich ist Donald Trump eine Wundertüte, man weiß nie was drin ist und was man bekommt. Die Reaktionen der Märkte in Asien über Nacht, die Abwärtsbewegung des Dow Jones und das gigantische 400 Punkte Gap des Dax in der Vorbörse zeigen, dass viele Marktteilnehmer ähnlicher Meinung zu sein scheinen.

Und nun? Als Trader? Das allerwichtigste für die nächsten Monate ist die deutliche Fokussierung auf das Risikomanagement, Stoppsetzung und Haltedauer. Die Wahrscheinlichkeit für starke und überraschende Bewegungen in dieser Zeit halte ich für deutlich erhöht. Gleichzeitig bieten solch starke Bewegungen natürlich auch ein immenses Potential für hohe Gewinne. Und genau hier liegt Deine Aufgabe als Trader die Balance zwischen Risiko und Ertrag zu halten und sich gleichzeitig von den Emotionen besonders Angst und Gier nicht unterkriegen lässt.

 

In diesem Sinne, es ist Dein Geld – nur Du bist dafür verantwortlich!

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So war die Invest 2016 in Stuttgart - ohne mich

Alles beim Alten

In Stuttgart war April, in Stuttgart war Invest, ich war nicht dabei. Also alles fast wie immer – leider. Kurz zusammengefasst: Über Nacht hat es mich erwischt und ich konnte nicht nach Stuttgart kommen. Ihr müsst auf meinen ersten Bericht also bis nächstes Jahr warten. Schade.

 

Und dennoch, im nächsten Jahr wird die Messe sicherlich noch größer. Mit den Schwerpunktthemen „Fintech“ und „Grünes Geld“ war die Invest in diesem Jahr deutlich breiter aufgestellt und konnte so die Zahl der Aussteller um 30 erhöhen. Damit sollte die Messe auch für ein größeres Publikum interessant werden.

 

Nun kurz noch ein paar Worte zur ARD Präsenz, die ich auch von zu Hause verfolgen konnte. Das was ich gesehen habe, fand ich interessant und grundsätzlich auch gut. Ganz nach dem Motto immer über den Tellerrand schauen. Als Trader bringen mich diese Art von Talks für meine Art des Tradings allerdings nicht wirklich weiter. Auch die beiden Talks mit der höchsten Relevanz für Trader über Gold (Link zu boerse.ard.de) und Öl (Link zu boerse.ard.de) schaffen das nicht.

 

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Logo Invest2016 Stuttgart
Foto: Messe Stuttgart

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Warum ist das so? Nun, da sitzen vier bis fünf Leute auf einer Bühne und unterhalten sich. Haben eine Meinung und dafür Argumente, die sicherlich alle auch ihre Berechtigung haben und interessant sind. Und dennoch, es sind nur vier Leute, deren Meinung trotz aller fachlicher Kompetenz auch schlicht und einfach falsch sein kann. Der Markt wird sich im Endeffekt doch so entwickelt, wie er sich eben entwickelt. Unabhängig von der Meinung einzelner Experten. Hier sind wir irgendwo an der Schnittstelle zwischen Traden und Investieren, über die man sich als Trader, Langfristtrader oder Investor im Klaren sein muss.

Besonders für Tradinganfänger gilt es hier einen klaren Kopf zu bewahren und zu Wissen auf welcher Grundlage Entscheidungen getroffen werden.

 

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Auf gehts! Die Invest 2016 ruft

Invest Stuttgart Banner
Foto: Messe Stuttgart

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Wieder April, wieder Invest, wieder Stuttgart. Fast alles so wie immer … außer: in diesem Jahr wird es hier im Blog einen Beitrag über die Messe geben.

 

Das Überangebot an Vorträgen, Informationen und Anbietern könnte größer kaum sein, obwohl sogar ein paar große Namen fehlen.

 

Mein grober Fahrplan steht, die Favoriten sind in der Messe-App markiert. Ich bin gut gerüstet. Ein Blick in den Fahrplan verrät euch ein paar Hauptstationen: Livetrading – mal schauen was die anderen so traden, Mr.Dax – ja ich mag Dirk Müllers Art, bei der ARD – mal schauen wie sie dem Anspruch, Finanzbildung bieten zu wollen, gerecht werden und schließlich gibt es auch noch den ein oder anderen Anbieter mit interessanten Vorträgen zu Tradingansätzen.

 

Insgesamt ist mein Programm doch deutlich tradinglastig und weniger dem Investment im klassischen Sinne gewidmet. Wem der Unterschied zwischen Investieren und Traden noch nicht ganz klar ist, da kommt hier bald was. Aber morgen erst mal Stuttgart, die Invest 2016 ruft!

 

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It's Doji Time – Der EUR/USD macht den Hampelmann

Was steckt dahinter und wer ist schuld

 

Seit dem 1. April „hampelt“ der EUR/USD nun eine Woche hin und her und kommt nicht recht vom Fleck. Ist das ein nicht enden wollender Aprilscherz oder kann man das irgendwie erklären?

 

Egal wie man es bezeichnen mag: Innenstab-Handel, Rangebildung, Seitwärtskonsolidierung, Topbildung - irgendwas machte der EUR da oben zwischen 1,13 und 1,145.

 

Chart EUR/USD daily
Chart EUR/USD daily 20160408

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 Schön wäre ja, wenn wir wissen würden wie es weiter geht. Nun ja, Glaskugeln kann man zwar kaufen, aber die Dinger taugen leider nichts. Also hilft wie immer ein Blick auf den Chart. Und zwar wieder mal auf den ganz großen. Und plötzlich ist dieses merkwürdige Verhalten gar nicht mehr so verwunderlich.

 

Der EUR hat bei 1,145 ein Niveau erreicht auf dem mehrere Wochenhochs liegen. Diese mehrfachen Wochenhochs sind die ersten relevanten Korrekturhochs nach dem gewaltigen Abwärtstrend seit Sommer 2014 und scheinen doch eine gewisse Relevanz als Widerstand zu besitzen.

 

Chart EUR/USD weekly 20160408
Chart EUR/USD weekly 20160408

Entgegen steht diesen Wochenhochs aus dem Monatschart der aktuelle Aufwärtstrend im Tageschart. Und genau in der heute endenden ersten Aprilwoche treffen diese beiden Kräfte aufeinander. Egal ob Du noch am Anfang im Daytrading stehst oder schon Fortgeschrittener bist, ein Blick nach links bringt Dir oft etwas mehr Klarheit.

 

Für mich gibt es im Kampf zwischen diesen Kräften aktuell noch keinen Sieger, deshalb heißt es noch ein bisschen abzuwarten. Je länger und nerviger solche Phasen sind um so schöner sind meist die Bewegungen die danach folgen. Siehe den schönen Ausbruch aus der Seitwärtsrange Anfang März.

 

Und wie immer gilt: Es ist Dein Geld und nur Du bist dafür verantwortlich.

 

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Geduld, Geduld und nochmals Geduld

Warum warten belohnt wird! - Akutelles Beispiel zum Lernen im USDJPY

Besonders als blutiger Anfänger muss man sich an das Warten gewöhnen. Traden heißt nicht Handeln um jeden Preis. Traden heißt auf Chancen zu warten und diese zu erkennen, um sie dann auch noch für sich zu nutzen und sie zu handeln.


Als Beispiel und aus aktuellem Anlass der Chart des USDJPY auf Tagesbasis.


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Nach dem rasanten Fall Mitte/Ende August mittlerweile weit über zwei Monate oder mehr als 60 Handelstage vergangen. In dieser Zeit hat sich eine breite Range mit leichter Abwärtstendenz gebildet. Mit dem heutigen Bruch der Vortageshochs konnte diese Range in meinen Augen heute verlassen werden. Da der starke Abverkauf  im August die relevanten Tiefs im Wochenchart nicht verletzt hat, sieht es momentan mit Bruch der Range nach oben nach einer Trendfortsetzung aus. Zumal das letzte wesentlich Tief bei 118 meiner Meinung nach einen Fakeausbruch aus der Range nach unten markiert.

Allerdings handelt der USDJPY aktuell auf einem Niveau (ca. 121,800) an dem die Kurse im Dezember 2014 und März 2015 nach unten gedreht haben. Dieses Niveau könnte für Shorttrader als Möglichkeit zum Einstieg dienen und dem aktuell vorliegenden Longsetup entgegenstehen. Auch die Veröffentlichung der Non-Farm-Payrolls am morgigen Freitag wird bei der aktuellen Konstellation möglicherweise starke Auswirkungen haben. Sollte der USDJPY plötzlich fallen, müssten viele Longpositionen geschlossen werden und der Anstieg der letzten Tage könnte wieder in sich zusammenfallen.


Trotzdem lohnt es sich den USDJPY zur Zeit wieder auf die Watchlist zu nehmen!

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Auf gehts! Die Invest 2016 ruft

Invest Stuttgart Banner
Foto: Messe Stuttgart

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Wieder April, wieder Invest, wieder Stuttgart. Fast alles so wie immer … außer: in diesem Jahr wird es hier im Blog einen Beitrag über die Messe geben.

 

Das Überangebot an Vorträgen, Informationen und Anbietern könnte größer kaum sein, obwohl sogar ein paar große Namen fehlen.

 

Mein grober Fahrplan steht, die Favoriten sind in der Messe-App markiert. Ich bin gut gerüstet. Ein Blick in den Fahrplan verrät euch ein paar Hauptstationen: Livetrading – mal schauen was die anderen so traden, Mr.Dax – ja ich mag Dirk Müllers Art, bei der ARD – mal schauen wie sie dem Anspruch, Finanzbildung bieten zu wollen, gerecht werden und schließlich gibt es auch noch den ein oder anderen Anbieter mit interessanten Vorträgen zu Tradingansätzen.

 

Insgesamt ist mein Programm doch deutlich tradinglastig und weniger dem Investment im klassischen Sinne gewidmet. Wem der Unterschied zwischen Investieren und Traden noch nicht ganz klar ist, da kommt hier bald was. Aber morgen erst mal Stuttgart, die Invest 2016 ruft!

 

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It's Doji Time – Der EUR/USD macht den Hampelmann

Was steckt dahinter und wer ist schuld

 

Seit dem 1. April „hampelt“ der EUR/USD nun eine Woche hin und her und kommt nicht recht vom Fleck. Ist das ein nicht enden wollender Aprilscherz oder kann man das irgendwie erklären?

 

Egal wie man es bezeichnen mag: Innenstab-Handel, Rangebildung, Seitwärtskonsolidierung, Topbildung - irgendwas machte der EUR da oben zwischen 1,13 und 1,145.

 

Chart EUR/USD daily
Chart EUR/USD daily 20160408

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Geduld, Geduld und nochmals Geduld

Warum warten belohnt wird! - Akutelles Beispiel zum Lernen im USDJPY

Besonders als blutiger Anfänger muss man sich an das Warten gewöhnen. Traden heißt nicht Handeln um jeden Preis. Traden heißt auf Chancen zu warten und diese zu erkennen, um sie dann auch noch für sich zu nutzen und sie zu handeln.


Als Beispiel und aus aktuellem Anlass der Chart des USDJPY auf Tagesbasis.


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Dow Jones und Selbstbeobachtung

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15:30 Uhr die Wall Street öffnete und gleichzeitig begann das Chaos in meinem Kopf. Ich hatte irgendwo mal gelesen oder gehört, dass die Eröffnung an den US-Börsen gute Möglichkeiten für schnelle Gewinne bietet. Natürlich wollte ich davon profitieren. Wäre ja auch blöd sich einfache schnelle Gewinne entgehen zu lassen. Oder?

Mit dieser Logik, mir keinen schnellen Gewinn entgehen zu lassen und der Hoffnung im 1min-Chart eine große Bewegung zu erwischen, eröffnete ich die sinnlosesten Trades. Meist unter dem Motto der Markt "muss" doch da jetzt drüber oder drunter gehen. Sehr oft bewegten sich die Kurse auch erstmal in meine Richtung. - Juhuu! Super! Ich hab Recht! Doch plötzlich, obwohl über einen markanten Punkt gestiegen, fielen die Kurse in sich zusammen. Fazit: Ausgestoppt im Verlust! Im weiteren Handelsverlauf allerdings, erholte sich der Markt und der Trade hätte im Gewinn beendet werden können.


Insgesamt war dieser "Handelsstil", wenn man das so nennen kann, eine absolute Katatstrophe.  Eine Verkettung der verschiedensten Fehler und falschen Denkansätze. Nicht jeder Trade hatte die gleichen Fehler, mal war tatsächlich der Stopp-Loss einfach falsch gesetzt, mal war die Marktphase falsch eingeschätzt und das nächste mal wieder etwas anderes. Der Hauptfehler jedoch war immer das Chaos im Kopf. Verursacht durch den Wunsch einen schnellen Gewinn mitzunehmen. Präziser ausgedrückt: der Gier! Verstärkt wurde das Problem, durch die oft auftretenden anfänglichen Gewinne, die mich natürlich darin bestärkten, richtig zu liegen.


Ein Tradingtagebuch führte ich damals noch nicht, zumindest nicht wirklich. Jedenfalls machte es glücklichweise irgendwann "Klick" und ich bemerkte eher unterbewusst, welchen Unsinn ich da fabrizierte. Ganz nüchtern betrachtet waren viele kleine Verluste aufgelaufen. Ich zog also die Notbremse und die Eröffnung des Dow Jones war für mich erstmal tabu.


Das Ergebnis dieser Erkenntnis für mich: Bevor ich mir einen Chart anschaue, beobachte ich ersteinmal mich selbst. Bin ich so nüchtern den Chart realistisch zu beurteilen oder bin ich von Emotionen getrieben, die mich hoffen lassen, den Chart in die richtige Richtung laufen zu sehen.


Auch aktuell handele ich die Eröffnung des Dow Jones nicht. Mir persönlich ist das immer noch zu stressig und somit für mich keine Grundlage sinnvoller Trades. Das Lehrgeld, das ich für viele Falschtrades bezahlt habe, war dennoch eine gute Investition.


Fazit: Beobachte erst Dich und dann den Chart, denn es ist Dein Geld, nur Du bist dafür verantwortlich!

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Wochenende und der EURUSD im Monatschart

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Endlich kam diese Woche wieder etwas Bewegung in den Euro. Die dreiwöchige Seitwärtsphase wurde vorerst nach unten verlassen und der Abwärtstrend sollte sich nun weiter fortsetzen, wenn das Monatstief vom Januar nachhaltig gebrochen wird.

 

Der Monatschart sieht spannend aus. Wir befinden uns exakt am 61,8 Fibonacci Retracement der Aufwärtsbewegung vom Oktober 2000 bis  April 2008. Per Schlusskurs konnte es somit, wie bereits im Januar gehalten werden. Sollte der Kurs weiter fallen, wären die nächsten interessanten Unterstützungsmarken im Bereich der 1.08. Im weiteren ultralangfristigen Bereich kommt sogar die Parität charttechnisch in Reichweite. Der Schnittpunkt des Abwärtstrendkanals mit dem 76,4 Retracement liegt Anfang 2016 in diesem Bereich. Zugegeben bis dahin ist es ein sehr langer Zeitraum. Fundamentale und politische Gründe die eine solchen Bewegung rechfertigen könnten, kann man bei der ECB und in Griechenland finden.

 

Allerdings gilt es auch die Gegenseite zu beleuchten. Hier wäre ein Rücklauf in den Bereich 1.22-1.23 , der Bruchkante am 50er Retracement, charttechnisch ohne Probleme denkbar. Zumal wir nun auch im Monatschart im überverkauften Bereich angekommen sind und eine technische Gegenreaktion möglich erscheint. Auch die mehrfache Verteidigung des 50er Retracements, kann dahingegend interpretiert werden, dass die Fibonacci Levels für den EUR relevant sind.

 

Es bleibt also sehr sehr interessant. Die Shortseite scheint einen kleinen Vorteil zu haben. Ich werde aber sehr vorsichtig und wachsam sein, denn möglicherweise kann es etwas dauern bis diese Marke "ausgefochten" ist.


Das Video dazu gibt es hier.

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